Röntgenblick in den Wechselrichter 2: Letrika, EcoFlow, NEP

Einer unserer Leser hat nochmal Wechselrichter geröntgt. Das ist spannend, weil wir diesmal Wechselrichter aus unterschiedlichen Generationen dabei haben. Den Letrika SMI 260 gibt es nicht mehr zu kaufen. Er stammt von einer Firma in Slowenien, das Zertifikat wurde 2015 ausgestellt. Aber bereits damals konnte man zum einen WLAN in den Wechselrichter einfügen, als auch die notwendigen Relais. Wir haben unseren gebraucht geschenkt bekommen und werden ihn bei Gelegenheit wieder in Betrieb nehmen. Wir haben das Bild mit der Panorama Stitcher App zusammen gefügt, das hat nicht bei allen Wechselrichtern gut funktioniert. Aufgemacht haben wir auch den EcoFlow 600. Auch der hat hat ein Relais und man kann im Gehäuse auch weitere Dinge gut erkennen, etwa die Ladungselkos, die Funkentstördrossel oder 230 V Kabel zum Anschluß, die auch schön geführt sind. Nicht so schön zu röntgen sind die Northern Electric Geräte aufgrund ihres Gehäsue mit den Rippen. Was auffällt: Es ist kein Relais zu finden. Weitere Röntgenbilder und einen ausführlichen Artikel gibt es hier: https://balkon.solar/news/2023/08/12/roentgenblick-in-den-wechselrichter/

Wir sind bei BlueSky

BalkonSolar funktioniert gut bei blauem Himmel und Sonnenschein. Ihr findet uns bei BlueSky unter: BalkonSolar (@balkonsolar.bsky.social) bzw.: https://bsky.app/profile/balkonsolar.bsky.social  Mastodon Wir sind natürlich auch weiterhin bei Mastodon: https://freiburg.social/@balkonsolar 

Günstiger Montagedienst im Raum Freiburg

Das mit unserem Verein freundschaftlich verbundene Solar-Start-Up Solisar.Solar bietet im Raum Freiburg nun einen günstigen Montagedienst für Steckerbalkonsolar-Geräte an. Das Montageangebot für Balkonkraftwerke umfasst folgende Dienstleistungen: Wichtig ist, dass Sie ein Balkonkraftwerk 300/600/800 Watt sowie Halterung und gewünschtes Zubehör bei Solisar.Solar bestellet haben. Der Preis für die Montage wird nach Sichtung und Beurteilung durch das Solisar-Team angepasst bzw. rabattiert und angeboten. In der Regel liegt der Preis für Montage am Balkon im Schnitt bei 360€ Euro, Flachdach 529€ und Satteldach 649€. Preise in EUR zzgl. MwSt. (derzeit 0% bei Privatkunden). Zur Website: https://www.solisar.solar/products/montage-balkonkraftwerk Das Angebot wird von EuP/Absolventen des Solarcamps durchgeführt. Nur deshalb gibt es dieses Angebot.

Recht auf Balkonsolar!

Ein guter Tag für Mieter:innen! – Balkonsolar-Petenten begrüßen den Beschluss des Bundeskabinetts zum “Entwurf eines Gesetzes (…) zur Erleichterung des Einsatzes von Steckersolargeräten”  Bereits im August hat das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Erneuerbare Energien Gesetzes mit zahlreichen Vereinfachung für Steckersolargeräte beschlossen. Heute hat das Bundeskabinett den zweiten wichtigen Schritt zur rechtlichen Vereinfachung eingeleitet.  Mit dem “Entwurf eines Gesetzes zur Zulassung virtueller Wohnungseigentümerversammlungen, zur Erleichterung des Einsatzes von Steckersolargeräten und zur Übertragbarkeit beschränkter persönlicher Dienstbarkeiten für Erneuerbare-Energien-Anlagen”, sollen nun auch die Hürden im Bürgerlichen Gesetzbuch (Mietrecht) und dem Wohnungseigentumsgesetz fallen. “Auch diesen Beschluss des Bundeskabinetts begrüßen wir und hoffen auf eine Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag”, so Christian Ofenheusle, Geschäftsführer der Agentur EmpowerSource, der Dr. Andreas Schmitz (Akkudoktor) bei der Balkonsolar Petition unterstützt hatte.  “Damit wären beide Forderungen aus unserer Petition erstmal auf dem Weg. Und Steckersolargeräte würden in Zukunft genauso behandelt werden wie Umbauten zur Barrierefreiheit oder der Einbau einer Wallbox„, freut sich Sebastian Müller, Vorstand vom Balkon.Solar e.V., wie auch seine Vorstandskollegin Simone Herpich bestätigt: “Mieter:innen hätten dann endlich ein Recht auf Balkonsolar und Mit-Eigentümer:innen könnten es auch nicht mehr verhindern!”.  Bürger:innen, Vermieter:innen und Hauseigentümer:innen profitieren nicht nur von günstigem Sonnenstrom vom Balkon, sondern auch von […]

BalkonSolar e.V. lädt zur Solar-Upcycling Info am Klimacamp

Innenstadt, der BalkonSolar e.V. hat vom Solarcamp noch zahlreiche alte Solarpanels übrig, die er zusammen mit neuen Kleinwechselrichtern in neue Steckersolargeräte für den Balkon oder die Terrasse verwandeln will. Dazu gibt es einen Vortrag und einen Workshop am Freitag, 22.9.23 um 17:00 im Klimacamp am Rathausplatz.  Es werden auch Pakete zum Anbringen zuhause vermittelt, die auch mit der städtischen Förderung kombiniert werden können.  Weitere Informationen und Bestellung: https://balkon.solar/reste 

Über Wein Strom: Ein Reisetipp nach Freiburg Munzingen

Weniger als 200 Meter von Freiburg Munzingen, aber dennoch von außen kaum sichtbar, gibt es die Vino-Photovoltaik-Anlage von Endgar Gimbel. Der hat über einem ganz normalen Weinberg mit Reben einfach ein Solardach gebaut und erzeugt damit Strom. Dabei ist das ganze zwar neu, aber keine Versuchsanlage, sondern eine normale Agri-PV Anlage, die eben über Reben statt über einem Acker oder Wiese liegt. Die Anlage ist recht einfach mit dem Auto, ÖPNV oder Rad zu erreichen: https://maps.app.goo.gl/PBsAZUPxNfkm8Xsx8?g_st=ic Leider hilft einem die in Pressemitteilungen genannte Ortsangabe 79112 FR-Munzingen, Gewann Gölterhof, Flurstück-Nr.: 4768 nicht wirklich, daher mußte ich erst rumsuchen und auf Mastodon fragen, wo dann wirklich eine Reihe hilfreicher Leute schnell Auskunft gegeben hat. Danke! Der Google XMFW+34P Freiburg im Breisgau ist dann hier: Die Geschichte der Anlage ist übrigens kurios: Der Ortschaftsrat von Munzigen hat immer wieder dagegen gekämpft und dagegen gestimmt. Angeblich auch wegen Landschaftsschutz! Wohl gemerkt als ich dort war: Man sieht das kaum von anderen Punkten am Berg oder aus irgendwelchen Häusern, ein Übersichtsbild zu fotographieren war recht schwierig! Schaut man etwa ins Freiburger Ratsinformationssystem, so findet man einige Beratungen: Schön zusammenfassend auch die Badische Zeitung: „Befürchtet wurde eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, außerdem gab es Zweifel, ob die […]

Minkorrekt mit BalkonSolar

Nach dem Interview in Folge 265 im Podcast Minkorrekt war unsere Vorsitzende Simone Herpich am 9.7.23 bei der Liveshow eingeladen. Zum Blaubeereistee gab es ab 6:30 einen guten Austausch über die spannenden Balkonsolar Projekte von Nicolas und Reini. Wir stehen dabei sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite.  Los ging es mit dem Thema Balkonkraftwerk bei Minkorret übrigens in der Folge davor: Und in Mi263 – „Schreigranate“ haben sie auch schon darüber gesprochen: Links Minkorrekt bei Mastodon: https://chaos.social/@minkorrekt/111011833505823754 Nicolas Woehrl: https://www.nicolaswoehrl.com/ Reinhard Remfort: https://linktr.ee/reinhard_remfort

Blendet Balkonsolar?

Immer wieder werden wir mit der Frage nach Blendung und Reflexion konfrontiert. Auch weil Gemeinden in ihren Satzungen blende Materialien ausgeschlossen haben und damit versuchen, Balkonsolar zu verbieten. „Ebenso ist spiegelndes oder reflektierendes Material nicht erlaubt. So etwas findet sich nun aber in der Innenstadt. Gespräche mit zwei Eigentümern von jüngst installierten Anlagen brachten nach Aussage von Stadtbaumeister Udo Brugger keine Lösung. Sie wollten ihre schräg angebrachte Balkonsolaranlage und ihre an einer Fassade installierte PV-Anlage nicht wieder entfernen.“ Badische Zeitung: Solarenergie in Löffingen – PV-Anlage am Balkon: Bewohner widersetzen sich Innenstadtsatzung Grundsätzlich ist dem Einfallsreichtum konservativer deutscher Behörden bei der Verhinderung von Solarenergie und anderen Erneuerbaren keine Grenzen gesetzt. Dies nur mal als spitze Bemerkung 😉 Es bleibt also die Frage: Wie sehr blendet und reflektiert ein Solarmodul am Balkon? Das Bild von Martin Hundhausen auf twitter war ein wenig täuschend. Er hat hier ein mindestens 20 Jahre altes (!) Modul von BP Solar (!!) aufgestellt und misst die Blendwirkung. Und misst: die Reflexion am Wafer beträgt 34%. Das Modul reflektiert nur 5% des Lichts. „Eine Glasscheibe hat eine Relexion von 4% für die Oberseite und 4% für die Unterseite, wenn sich nach dem Glas wieder Luft befindet. Das Modul […]

Solarcamp für mehr Fachkräfte und Chancen

Wie macht man aus alten Solarpanels neue Steckersolargeräte? Kann ich ein Solarpanel durchmessen? Welche Werte bekomme ich und was bedeutet das? Wie bringe ich Balkonkraftwerk am Balkon an? Balkonsolar war für die Teilnehmenden des Solarcamp Freiburg der Start, um sich mit der Stromerzeugung zu befassen, weil man über Steckersolar gut einen Einstieg finden kann. Denn Crimpen, daher MC4 Stecker sicher an Kabel gasdicht anbringen oder Reihen- oder Parallel-Schaltungen sind nicht nur am Balkon, sondern erst recht auf dem Dach ein Thema. Während das Anbringen an den meisten Balkonen so schwer ist, wie der Aufbau des IKEA Regals, muß man beim Anbringen unter Ziegeln oder auf einem Blechdach doch so einiges beachten. Aber auch das ist mit den richtigen Befestigungen kein Hexenwerk. Die Organisator:innen, junge aktive Menschen aus unterschiedlichen Ökogruppen der Region, hatten zum Üben am DLRG Haus in Teningen sogar niedrige Übungsdächer aufgebaut. Mit diesem Camp wollen die Organisatoren Menschen die Chance auf eine sinnstiftende Beschäftigung im Bereich der Energiewende geben und auch dem Fachkräftemangel entgegen treten. Besonders gut, dass sich hier auch Freiburger Firmen wie AGEFF oder Fokus Energie gefunden haben, und ihr Wissen teilen. Wir hoffen in den kommenden Wochen, mit interessierten Absolventen des Camps (und anderen) auch […]

Organisatoren der BalkonSolar Petition begrüßen Gesetzesentwurf zum Solarpaket I

BalkonSolar e.V., Klimaschutz im Bundestag, EmpowerSource und weitere an der Petition für Vereinfachungen bei der Nutzung von Steckersolargeräten Beteiligte begrüßen Gesetzesentwurf zum Solarpaket I des Bundeskabinetts. Durch den Beschluss des Bundeskabinetts werden Steckersolargeräte zu einer neuen Kategorie von Solaranlagen im Erneuerbare-Energiegen-Gesetz (EEG) mit weniger Bürokratie. Die Vorlage des Bundeskabinetts vereinfacht die Anmeldung für Steckersolaranlagen mit 800W Leistung des Wechselrichters und mit maximal 2kWp Modulleistung. Statt zwei Anmeldungen ist nur noch eine nötig – und diese soll auch noch vereinfacht werden. Das dient auch der Datenqualität im Marktstammdatenregister und wird hoffentlich dafür sorgen, dass wesentlich mehr als die bisherigen 20% der Nutzenden ihre Geräte auch anmelden. Schon heute ist es so, dass die Menschen ihr Steckersolargerät einfach einstecken und erst dann beim Netzbetreiber registrieren. Das ist derzeit formal nicht in allen Fällen korrekt, denn dabei kann bis zum Einbau einer modernen Messeinrichtung der alte Zähler möglicherweise einige Wochen rückwärtslaufen. Dies soll nun auch offiziell geduldet werden, bis der Netzbetreiber die Zähler getauscht hat. Auf unseren Hinweis wurde der ursprüngliche Vorschlag entfernt, der eine Frist vorsah, denn es war nicht auszuschließen, ob es für den Nutzenden nachteilig gewesen wäre, wenn die Umrüstung nicht in der First erfolgt wäre. Durch eine Ausnahmeregelung bei […]