Über 250 EUR verlangt der Verlag Dashöfer für das Seminar “Mietvertragliche Vereinbarung zur Verwendung von Balkonkraftwerken” von Rechtsanwalt und Haus und Grund Vorstand Dr. Carsten Brückner. Der Inhalt des Vortrags bestand im Wesentlichen aus dem Inhalt von Brückners Buch “Balkonkraftwerke im Miet- und WEG-Recht”, das wir schon auf unserer Website besprochen haben. Unser Vorstand Sebastian Müller hat für uns am Webinar teilgenommen, sein Fazit: “Für 250 EUR bekommt man schon ein günstiges Balkonkraftwerk, da ist das Geld besser angelegt.”, aber klar, wir würden das ja sagen. Dass jemand aus der Vermieter-Szene, der dort auch beruflich tätig ist, seine Sicht auf die Tatsache ausführt, dass Mieter jetzt selbst Strom erzeugen können, das ist klar und dass man sich als Jurist Gedanken über Haftung und Konfliktfälle machen kann, ist auch klar. Aber im Buch und auch Webinar kommt aus unserem Sicht, eine Interessengeleitete Jurisprudenz zum Vorschein, bei der es darum geht, die Nutzung von Steckersolar möglichst zu verkomplizieren und auch Risiken zu suggerieren, die wir in der Praxis nicht sehen. Der Betrieb von mindestens einer Million Steckersolargeräten in Deutschland erfolgt nach unserer Erfahrung bisher havariefrei! Für 250 EUR pro Teilnehmenden, nahmen immerhin 13 Leute am Webinar an einem Dienstag Vormittag im Oktober […]
Vorstand Sebastian Müller für Engagementpreis der Deutschen Umwelthilfe als „Umweltheld*in des Jahres“ nominiert: Bitte abstimmen!
Unser Vorsitzender Sebastian Müller ist für den Engagementpreis der Deutschen Umwelthilfe „Druck machen – Für die Umwelt!“ in der Kategorie „Umweltheld*in des Jahres“ nominiert. Das Ergebnis der Publikumsabstimmung fließt gleichwertig in die finale Jurysitzung ein, deshalb bitten wir Euch: Stimmt für Sebastian ab! 👉 https://l.duh.de/engagementpreissebastian Denn, wenn wir den Preis gewinnen, bekommt der BalkonSolar e.V. ein Preisgeld von 50.000€! Und das können wir gut für Steckersolarweltrekorde, Beratung von BalkonSolar Begeisterten die vom Vermieter drangsaliert werden, soziale Steckersolarprojekte und unsere Ukraine Hilfsprojekte einsetzen. Teilt diese Botschaft bitte auch mit Freunden und Verwandten! Neben seiner Pionierarbeit für Balkonsolar zeigt sich seine Stärke darin, Lösungen immer so zu gestalten, dass viele Menschen gleichzeitig profitieren können. Statt Einzelberatung setzte er auf eine umfassende Website, die heute als wichtigste Anlaufstelle für Steckersolar gilt, organisierte Upcycling-Seminare und entwickelte mit Partnern Ideen wie das Second-Life-Prinzip, bei dem alte Solarpaneele für neue Balkonkraftwerke genutzt werden. Dieses kreative Denken – Klimaschutz mit Spaß, niedrigeren Kosten und weniger Ressourcenverbrauch zu verbinden – macht ihn zu einem Innovator, der bereits zahlreiche Initiativen und sogar Unternehmen inspiriert hat. Mit dem Preisgeld will er 2026 in Freiburg einen neuen Weltrekord mit 1.000 Second-Life-Steckersolargeräten aufstellen und so vor allem einkommensschwache Haushalte direkt an der Energiewende […]
Trotz Versprechen von OB Martin Horn keine Vereinfachungen bei Auflagen für die Nutzung von Steckersolar bei Mietern der Freiburger Stadtbau (FSB)
Freiburg, 30.9.25 Der Balkon.Solar e.V. zeigt sich enttäuscht: “Beim Dreikönigstreffen des Bürgerverein Haslach, am 6.1.25 hatte Oberbürgermeister Horn zugesagt, dass die Auflagen für Mieterinnen und Mieter der Freiburger Stadtbau, die Steckersolar nutzen wollen, deutlich vereinfacht werden. Doch das ist nicht passiert, sie sind in Teilen sogar noch verschärft worden.”, ärgert sich Sebastian Müller, Vorstand des Balkon.Solar e.V., über dieses aus seiner Sicht gebrochene Versprechen. Früher verlangte die FSB nur eine Haftpflichtversicherung, heute verlangt sie inzwischen eine Haftpflichtversicherung mit mindestens 10 Mio Euro Deckungssumme. Das ist zwar die von der Verbraucherzentrale angeratene Höhe, dennoch verunsichert der hohe Betrag und eine harsche Formulierung die potenziell Nutzenden. Obwohl inzwischen, laut Pressemitteilung der Stadtbau, ein entsprechendes Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen sei. “Uns liegen inzwischen eine Reihe von Auflagenbescheiden vor. Diese sind sprachlich komplex formuliert. Der Mietende bekommt den Eindruck, er möchte etwas Illegales machen. Sie bestehen auf der Installation durch einen Fachunternehmer, was mit hohen Kosten verbunden ist, wenn man denn überhaupt jemanden bekommt. Findet man einen “Fachunternehmer”, dann belaufen sich die Kosten für die Montage eines Steckersolargerätes schnell auf 1.000 bis 1.500 EUR, ohne einen Mehrwert.”, erklärt Vorständin Simone Herpich. Diese Forderung steht im Widerspruch zur kommenden Norm, dem mietrechtlich maßgeblichen Stand der Technik, […]
Ist eine Haftung für „Ablösung von Gebäudeteilen“ im Sinne des § 836 BGB überhaupt für Vermieter & WEGs relevant?
Ist eine Haftung für „Ablösung von Gebäudeteilen“ im Sinne des § 836 BGB überhaupt für Vermieter & WEGs relevant?
Aufsatz von Tübinger Fachanwalt bestätigt BalkonSolar eV:
Keine Haftung für Verwalter/Vermieter bei herabfallenden BalkonSolar Geräten gemäß § 836 BGB!
Er kritisiert auch die “Fachunternehmerklausel in vielen Auflagen:
„die Beauftragung eines Fachunternehmens, oftmals „Elektrofachkräfte“, verlangt.
Das ist übertrieben. (…)
Für die Befestigung als solche braucht und gibt es keine „Fachunternehmen“.“
Seminarangebote
Der BalkonSolar e.V. bietet “in House” Seminare unter anderem zu folgenden Themen. Für beide Angebote haben wir umfangreiche Erfahrung (einfach auf der Website suchen). Einführung in BalkonSolar: Dauer ca. 1,5h, erfahrene Referenten, Beamer und Anschauungsmaterial können auf Wunsch gestellt werden. Das Seminar eigent sich gut als Abendveranstaltung. Wir haben auch Vorlagen für Werbeträger (Poster, Sharepics, …) Zielgruppe ist in der Regel Menschen die sich für BalkonSolar interssieren, aber noch unentschlossen sind bzw. unabhängige Beratung suchen. Unsere Seminar beantworten Ihre wichtigsten Fragen: Ob Stadtverwaltung, Verein oder Klimaschutzgruppe: Profitieren Sie von unserem Fachwissen und machen Sie Ihre Mitarbeitenden fit für die Energiewende im Kleinen. Wir verlangen ein Vortragshonorar plus Anreisekosten. Es gibt jeweils einen aktualisierten Foliensatz. Als Beispiel für den Vortrag: Upcycling-Workshop: Alte Solarpanels, neue Energie! Machen Sie mit bei unserem ca halbtägigen Praxis-Workshop (3 – 5 h, je nach Teilnehmerzahl und Anzahl der Helfer:innen) und erleben Sie, wie gebrauchte Solarpanels ein zweites Leben bekommen. Zielgruppe unterschiedlich: BürgerInnen, Jugendliche, SchülerInnen, Frauen, Mitglieder einer Energiegenossenschaft, Umweltgruppe, … Wir bringen alles mit: Optional bieten wir außerdem: So verbinden wir Nachhaltigkeit, Technik und Praxiswissen – und zeigen, wie aus Altmaterial neue Energiequellen für den Alltag entstehen. Wir haben umfangreiche Erfahrungen mit weit über 500 Teilnehmenden […]
Was ändert sich für BalkonSolar Nutzende und die Branche durch die neue Steckersolarnorm?
Was ändert sich für BalkonSolar Nutzende und die Branche durch die neue Steckersolarnorm? So, 21. September 2025Beginn: 19:00Ende: 20:15 Im Rahmen des „Sun Day“ am 21.September 2025, der astronomischen Tagundnachtgleiche sprechen Sebastian Müller (Vorstand BalkonSolar) und Craig Morris (Vorstand Bundesverband Steckersolar) über die kommende deutsche Steckersolarnorm. Fragen können vorab an info@balkon.solar gestellt werden. Wir bitten um einen Solibeitrag von 5 EUR. Zur Anmeldung: https://pretix.eu/balkonsolar/Webinare24/4671881/ Anmeldung Dann kopieren Sie den folgenden Code an den Ort auf Ihrer Website, an dem das Widget auftauchen soll: JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Um unseren Ticketshop ohne JavaScript aufzurufen, klicken Sie bitte hier. Bei SunDay
Mehr Wind, Mehr Sonne, Frieden?
Wie hängen Energieversorgung, geopolitische Macht und Konflikte zusammen – und welche Wege führen zu einer friedlicheren Zukunft? Dr. Michael Blume, Beauftragter des Landes Baden-Württemberg gegen Antisemitismus, beleuchtet in seinem Vortrag globale und historische Perspektiven. Ergänzende Impulse kommen von Nikolaus Geiler (Arbeitskreis Regenwasser) sowie Dimitry Sykaluk von der ukrainischen NGO Eco Club Rivne, die Einblicke in aktuelle Herausforderungen und lokale Lösungsansätze geben. Eine Veranstaltung für alle, die Hintergründe verstehen und ins Gespräch kommen wollen.Eintritt frei – wir freuen uns auf Ihr Kommen! 📅 Do, 11.9.🕕 18:00🔻 Mehrzweckhalle Günterstal, Freiburg Vortrag von Dr. Michael Blume (Beauftragter des Landes BW gegen Antisemitismus) mit Impulsen von Nikolaus Geiler (AK Regiowasser) & Dimitry Sykaluk (NGO Eco Club Rivne, Ukraine)
Beim Sommerkongress der französischen Grünen
Wir waren bei den „Les Journées d’Été des Écologistes“ oder den Sommertagen der Ökologen, drei Tage bei denen französische Grüne über Politik reden. Es gibt Workshops, Ausstellungen, eine Art Markt der Möglichkeiten mit Ständen von der Grüne Jugend, Buchläden, Anti-Atom-Gruppen oder auch Ausstellungen. Dabei haben wir auch ganz praktisch gezeigt, wie es auch „von unten“ besser werden kann. Mit Unterstützung unserer Freund*innen von @balkon.solar Solar haben wir direkt mit französischer Sonne regionales deutsches Bio-Bier gekühlt – vorbei an den großen Energiekonzernen. [image or embed] — Sven Giegold (@sven-giegold.de) 23 August 2025 at 18:59 Wir waren jetzt in keinem Panel, da wir immer am BalkonSolar Stand waren, darum können wir jetzt darüber nur wenig sagen: Französische Grüne sind gegen Atomkraft, es waren sehr viele Menschen mit Pallituch da, – das ist ja für eine Veranstaltung der deutschen Grünen sehr ungewöhnlich, es wurde über Umgang mit Rechts diskutiert, es ging um Cross Border Rail und viele andere Themen. Unsere Präsenz war auf Einladung von Sven Giegold, der auch einen Kühlschrank organisiert hatte und die kühlen Getränke für den Deutsch-Französischen-Empfang mit dem Strom aus BalkonSolar mit einem kleinen Speicher kühlen lies. Außerdem hatte er mit uns auch einen Französischen Flyer zum Steckersolar erarbeitet. […]
Beispielrechnung Abschaffung Einspeisevergütung für Kleinanlagen
Wir würde sich die von Bundeswirtschaftsministerium Katharina Reiche „Gaskathi“ ins Spiel gebrachte Abschaffung der Einspeisevergütung auf kleine Auf-Dach-Solar-Anlagen auswirken? „Neue, kleine PV-Anlagen rechnen sich schon heute im Markt und bedürften keiner Förderung“, sagte die CDU-Politikerin im Interview mit unserer Redaktion. An der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen will Reiche aber nicht rütteln. „Die Hauseigentümer haben für ihre Anlagen Bestandsschutz.“ Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/wechsel-bei-der-einspeiseverguetung-wirtschaftsministerin-reiche-setzt-private-solaranlagen-unter-druck-08-10-110580116 Wir haben das mal durchgerechnet: Annahmen Annahmen, nach Rücksprache mit dem Solarteur des Vertrauens, Berechnung mit https://akkudoktor.net/pub/pvtool-rechner Gerechnet als Speicher jeweils 5 kwh, 10 kwh und 20 kwh. Mit Einspeisevergütung Speichergröße Selbstgenutzter Strom / Jahr Eingespeister Strom / Jahr Eigenverbrauchsquote Autarkiegrad Ersparnis / Jahr durch Akku Amortisation nur Speicher Ersparnis / Jahr Anlage Amortisation Anlage 0.0 kWh 1581.64 kWh 7620.12 kWh 13.62 % 31.72 % 0.00 € 0.00 Jahre 1123.36 € 13.35 Jahre 5.0 kWh 3502.72 kWh 5486.09 kWh 30.16 % 70.25 % 441.89 € 11.32 Jahre 1565.24 € 12.78 Jahre 10.0 kWh 3978.20 kWh 4958.28 kWh 34.25 % 79.79 % 551.29 € 18.14 Jahre 1674.64 € 14.93 Jahre 20.0 kWh 4175.07 kWh 4740.35 kWh 35.94 % 83.74 % 596.63 € 33.52 Jahre 1719.99 € 20.35 Jahre Aktuell wäre für den Kunden die wirtschaftlichste Anlage mit 5 kWh Speicher nach […]
Zum MDR Bericht: “Kommen höhere Hürden für Balkonkraftwerke?“
Unser Vorstand Sebastian Müller hat heute früh mit Wolfgang Bodem dem STELLV. LANDESINNUNGSMEISTER von Sachsen-Anhalt telefoniert und auch mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke gemailt. Einige der Aussagen, wie sie im kurzen Beitrag des MDR “Kommen höhere Hürden für Balkonkraftwerke?“ vom 30.7.25 wiedergegeben werden sind für uns nicht nachvollziehbar. Dies ist zum einen wohl der Fall, weil durch die einleitende Moderation und Verkürzung die Aussage von Herrn Bodem in „einen völlig falschem Zusammenhang“ gestellt wurden. Das ist das eine. Das andere ist: Aus meiner Sicht wird hier eine theoretische Gefahr vom ZVEH bzw. Herr Bodem überbewertet. Ja, es ist denkbar (!), dass bei einem normgerechten Kleinwechselrichter beide Abschaltvorrichtungen, die verhindern sollen, das der Nutzende an eine stromführende Klinge des Steckers fasst, ausfallen und gleichzeitig auch noch die Fehlersicherheitseinrichtung versagt, die den Wechselrichter abschalten soll und dann möglicherweise an den Klingen des Steckers Spannung länger anliegt als in Norm gefordert und “sicher“. Allerdings ist bei wahrscheinlich 3 bis 4 Mio Steckersolargeräten, die derzeit in Deutschland genutzt werden uns beim Verein kein Fall bekannt. Selbst bei den unter Täuschung der Verbraucher auf den Markt gebrachten Geräten mit Deye Wechselrichter in dem eine Abschaltvorrichtung fehlt (Relais), ist uns ein solcher Zwischenfall nicht bekannt. Wir rechnen fest […]







