Steckersolar Basteln in Teningen

Wir freuen uns in ein Steckersolar Basteln in Teningen anbieten zu können! Es wird am So, 26.4.26um 14:00 – 16:00 und zweite Gruppe 16:30 bis 18:30Teningen, Schulzentrumstattfinden. Teilnahmegebühr 25 EUR + Wechselrichter selber mitbringen oder bei uns erwerben. Wir empfehlen den Erwerb direkt bei Bestellung! Zur Buchung: https://pretix.eu/balkonsolar/2ndLife/ Inhalt der Workshops wird das Testen, Vorbereiten und der Zusammenbau eines Steckersolargerätes aus gebrauchten Solarpanelen sein. Daneben werden die theoretischen Grundlagen für die Nutzung von Steckersolar vermittelt. Die Workshops werden von erfahrenen Bastlern geleitet und alle praktischen Fähigkeiten vermittelt.  14:00 JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Um unseren Ticketshop ohne JavaScript aufzurufen, klicken Sie bitte hier. Zweite Gruppe um 16:30 JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Um unseren Ticketshop ohne JavaScript aufzurufen, klicken Sie bitte hier. Seminarleiter Sebastian Müller, Autor von Büchern zu diesem Thema, vom Balkon.Solar eV: “Die Sonne scheint und so ein Seminar ist ein guter Einstieg in die private Energiewende, man muß kein Bastler sein, sondern einfach kommen und mitmachen, wir erklären alles und helfen.” Beim Basteln stehen die Seminarleiter:innen und Bastelhelfer:innen zur Verfügung, alle Schritte werden genau erklärt. Viele Hinweise gibt es auch auf unserer Homepage: https://balkon.solar/balkonkraftwerk-selbst-bauen/ Die Kosten bezahlen Sie bitte direkt bei der Bestellung. Wir machen […]

Entwurf des neuen EEG 2027 für Steckerspeicher verbesserungsfähig

Im durchgesickerten Entwurf für das neue EEG sind viele Regelungen enthalten. Darunter auch ein Vorschlag zur Verbesserung von Steckerspeicher, den wir zusammen mit der AG Balkonkraftwerk und dem Bundesverband Steckersolar im Rahmen der zweiten Petition gefordert hatten. Auf Seite 25 steht jetzt als Vorschlag: „43. „Steckersolargerät“ ein Gerät, das aus einer Solaranlage oder aus mehreren Solaranlagen, einem Wechselrichter, einer Anschlussleitung und einem Stecker zur Verbindung mit dem Endstromkreis eines Letztverbrauchers besteht; ein Stromspeicher ist miterfasst, wenn er hinter denselben Wechselrichter betrieben wird„ Das würde für einige der Steckerspeicher auf dem Markt tatsächlich eine Vereinfachung bedeuten, aber nicht für alle. Die Formulierung würde Kombisysteme, wie von Anker, Zendure (Hier 1 und 3) oder auch sowas wie den populären Marstek b2500 oder auch die Geräte von SunNext BK215 erfassen, aber nicht etwa Hoymiles (2) bei denen die Batterie nach dem Wechselrichter sitzt oder Geräte wie die von Ecoflow bei denen die Batterie irgendwo im Haus sitzt (4). Wir schlagen vor: 7. In § 3 Nr. 43b. wir die Angabe (weggefallen) ersetzt durch: „‘Steckerbatteriegerät‘ ein Gerät, das aus einem Batteriespeicher besteht, der über ein Steckersolargerät oder einen eigenen Wechselrichter, eine Anschlussleitung und einen Stecker mit dem Endstromkreis eines Letztverbrauchers verbunden ist,“ Damit würden […]

Angriff auf Aufdach Anlagen

Das Bundeswirtschaftsministerium plant laut einem internen Entwurf Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz, die vor allem kleine Solaranlagen auf privaten Dächern betreffen würden. Vorstand Sebastian Müller ordnet bei Radio Dreyeckland GasKathis Leaks gegen kleine Solaranlagen, Netzpaket Wärmepumpen und Erneuerbare Energien zusammen und ordnet folgen für Häuslebauer (Solar teurer, Amortisiert sich langsamer), Handwerk (Jobs weg) & Mieter (Heizung teurer) und Klimaziele (verfehlt) ein. (Nachhören) Anlagen unter 25 kW sollen künftig keine Einspeisevergütung mehr erhalten – dabei ist das keine Subvention, sondern nur ein Vermarktungsmechanismus und müssten selbst Abnehmer für ihren Strom finden, statt dass Netzbetreiber ihn automatisch abnehmen. „Nach § 20 EEG 2023 wird auch der Strom aus kleinen Photovoltaikanlagen bereits heute über die Strombörse vermarktet. Die Vermarktung übernehmen bislang die Netzbetreiber treuhänderisch. (…) Der Mechanismus wirkt damit wie eine gesetzlich abgesicherte Preisuntergrenze mit Clearing über das EEG-Konto, stellt aber keinen direkten Zuschuss aus dem Bundeshaushalt dar. (…) Liegt der Börsenstrompreis unter der garantierten Mindestvergütung, wird die Differenz aus dem EEG-Konto ausgeglichen. Liegt der Marktpreis über der Mindestvergütung, entsteht ein Überschuss. (…) Die größten Kostenpositionen stammen weiterhin aus Altanlagen der Jahre 2006 bis 2012 mit sehr hohen Vergütungssätzen von teils über 50 ct/kWh. Diese langfristigen Verpflichtungen laufen nach 20 Jahren planmäßig aus“Quelle: https://www.solarbranche.de/news/nachrichten/artikel-39549-solar-mythos-der-katherina-reiche-warum-die-fixe-einspeiseverguetung-fuer-solaranlagen-keine-klassische-subvention-ist Für Anlagen […]

Widerstand gegen Reiches Anti-Erneuerbare Pläne

Die Aufregung ist groß und berechtigt, auf vielen Plattformen sammelt sich Widerstand. Wir rufen dazu auf sich am gemeinsamen Appell von DGS, SFV und BBüE zu beteiligen. Details dazu unten bei „Aktiv werden!“. Appell: https://www.sfv.de/appell-netzpaket Informationen Was will das jetzt vorliegende Papier, unter anderem soll ein Redispatch Vorbehalt eingeführt werden: Beim Redispatch-Vorbehalt sollen Gebiete, in denen nur drei Prozent des Stromes abgeregelt werden müssen, vom Netzbetreiber als „kapazitätslimitiertes Netzgebiet“ ausgewiesen werden können. Anlagenbetreiber werden dann bei Abregelungen der Leistungseinspeisung (Redispatch) nicht mehr entschädigt – und das bis zu zehn Jahre lang. Häufigkeit und Dauer solcher Abregelungen liegen in der Verantwortung der Netzbetreiber; sie wären für einen PV-Investor deshalb nicht mehr vorherseh- oder kalkulierbar. Zur Information empfehlen wir erstmal diese Videos und Texte: Gute Zusammenfassung von Hans Josef Fell: https://www.pv-magazine.de/2026/02/13/der-gesetzentwurf-zum-netzpaket-von-ministerin-reiche-ist-ein-frontalangriff-gegen-den-ausbau-der-erneuerbaren/ Bericht bei NTV: https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101121408/netzpaket-von-katherina-reiche-frontalangriff-auf-die-energiewende-.html Allianz Hamburger Energieunternehmen wendet sich gegen das Netzpaket und die CDU Pläne: „Durch das geplante Ende der Zahlungen für Erlösausfälle bei abgeschalteten Anlagen könnten Betreiber auf ihren Kosten sitzen bleiben. Das würde den Ausbau neuer Projekte faktisch zum Stillstand bringen. Zusätzlich würden unterschiedliche Sonderregeln für die knapp 900 Verteilnetzbetreiber in Deutschland zu mehr Bürokratie, steigender Komplexität und höheren Kosten führen.“ https://green-planet-energy.de/presse/artikel/breite-allianz-hamburger-energieunternehmen-fordert-sichere-zukunft-fuer-erneuerbare Ganzer Entwurf Link zum Papier: https://table.media/assets/climate/referentenentwurf-netzanschlusspaket.pdf […]

BalkonSolar Visualisieren

Immer wieder fragen uns Bürger:innen nach Visualisierungen. Wie würde mein Haus aussehen, wenn Steckersolargeräte an den Balkonen hängen. Wir haben dafür umfangreiches Fotomaterial aber manchmal braucht es zur Überzeugung von WEG oder anderen Bildmaterial. Einige würden versuchen, das einfach mit KI zu machen. Wir haben festgestellt, dass leider KI Bildgeneratoren zwar Solarpannels an Balkone zaubern können, aber dass dann wenig realistisch aussieht. Es ist also digitale Handarbeit gefragt.  Wie mache ich eine Skizze / Visualisierung? Es kann sein, dass die Denkmalschutzbehörde eine Visualisierung verlangt. Dies ist nicht besonders schwer und kann mit kostenlosen Programmen wie affinity (von canva) oder GIMP erstellt werden. Beide sind für viele Plattformen verfügbar und kostenlos.  Für unsere Zwecke sind keine großen “Photoshop” Fähigkeiten notwendig. Machen sie einfach möglichst gerade, unverzerrte, frontalperspektive Fotos. Damit kann man am einfachsten die Bilder bearbeiten. Wie etwa bei hier beim Beispielbild vom historischen Kaufhaus in Freiburg. Die meisten aktuellen Handys können das. Es sieht übrigens besser aus, wenn man auf einen schönen Sonnentag wartet. Im Winter hat man wegen fehlender Blätter häufig ein besseren Bild. Folgende Anleitung hier anhand des Programms “affinity”: Fotos aus der Foto App vom Handy rüberkopieren oder anderweitig reinziehen.  Wichtig: Wir wählen die “Layout” Funktion oben […]

Solarcluster BW und Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) unterschätzen den Ausbau von Steckersolar in Baden-Württemberg

Größtes Hindernis nach wie vor (kommunale) Vermieter und deren Gängelstrategie Beimeldung zur DPA “So sehr boomen Balkonkraftwerke in Baden-Württemberg” dpa:260123-930-584639/2 Freiburg, 23.1.26. In ihren Pressemitteilung die auf Auswertungen aus Marktstammdatenregister beruhen unterschätzt das Solar Cluster Baden-Württemberg, aber auch die Klimaschutz- und Energieagentur (KEA-BW) den Ausbau von Steckersolar deutlich. Auch die Aussage einer “genauen” Zahl von 59.234 zusätzlichen Anlagen ist irreführend.  “Nach unserer Einschätzung werden etwa ¼ bis ⅓ der installierten Anlagen überhaupt beim Marktstammdatenregister angemeldet, demnach wären in BaWue irgendwas zwischen 177.000 und 236.936 Anlagen dazu kommen”, dass passe auch in die Verkaufszahlen und Marktanalysen von Branchenverbänden und Portalen. Es ist sei davon auszugehen, dass etwa 9% der Haushalte inzwischen ein Steckersolar Gerät besäßen. Erklärt der Vorsitzende des BalkonSolar eV. Sebastian Müller.  Einfach nur die Zahlen aus der Marktstammdatenregister Abfrage abtippen, reiche zur Einordnung nicht aus. Ein Teil der Nutzenden baue inzwischen vier Module auf, wahrscheinlich weil diese das Steckersolargerät mit einem Batteriespeicher kombinieren, was sich immer schneller lohnt. Und wahrscheinlich nutze etwa die Hälfte einen Speicher. Obwohl es inzwischen im BGB und im WEG Recht ein “Recht auf Stecker Solar“ gibt, gäbe es auch in Baden-Württemberg die großen, meist kommunalen Vermieter sehr engagiert bei der Verhinderung von Steckersolar durch […]

Vonovia Vergleich

Die DUH berichtet, ein Mieter, der von ihr im Prozess gegen die Vonovia unterstützt wurde, habe einen Vergleich erzielt: “Ein Mieter aus Aachen hatte sich mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Blockadehaltung und überzogene Anforderungen gewehrt, darunter Windlastberechnungen, statische Nachweise und die Anwendung der Norm für Vertikalverglasung. Die Vonovia hat nun auf die Klage des Mieters hin vor Gericht vorbehaltlos zugestimmt, so dass sich der Rechtsstreit zugunsten des Mieters und auf Kosten der Vonovia erledigt hat.” Heise hat noch mehr Details zu den Auflagen:  “Anforderungen formuliert, die üblicherweise bei der Errichtung von industriellen Blockheizkraftwerken oder großflächigen Photovoltaik-Dachanlagen gelten. So ging es etwa unter dem Aspekt der elektrischen Sicherheit um eine Vorprüfung sowie die Installation durch Fachbetriebe. Gleichzeitig machte die Firma technische Vorgaben, wie die Montage einer speziellen Wieland-Steckdose ohne Bohrlöcher oder sichtbare Kabelverlegungen an der Fassade.” Jetzt gibt es neben der Pressemitteilung relativ wenige Quellen, da es ein Vergleich gibt und der Rechtsstreit wegen Erzielung des Rechtsschutzzieles in der Hauptsache für erledigt erklärt wurde (Az: 127 C 153/25) gibt es jetzt auch kein Urteil eines Amtsgerichts, in dem ein Richter schreibt: Auflagen A, B, C sind nachvollziehbar und in Ordnung und die Auflagen D, E, F sind es […]

Endgeräte hinter Zähler steuern?

Der Zugang zu flexiblen Endgeräten „hinter dem Zähler“ hat sich zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren der modernen Energiewirtschaft entwickelt. Wer den größten Pool dieser sogenannten Kleinstflexibilitäten kontrolliert, kann seinen Kundinnen und Kunden den günstigsten Strom anbieten. Rund um den Geräte- und Datenschatz der Haushalte ist inzwischen eine florierende Industrie entstanden. Konnektivitäts- und Aggregationsplattformen wie Enode oder GridX sind auf dem Weg, Milliardenunternehmen zu werden. Vor unseren Augen und dennoch von vielen übersehen, entsteht hier das Amazon der Energieversorgung. Combinder ist angetreten, genau das zu verhindern und ein Gegenmodell zu etablieren: ein gemeinschaftsorientiertes Gerätenetzwerk, das die Kontrolle über Mikro-Flexibilitätspools jenen zurückgibt, denen sie eigentlich zusteht – den Gerätebesitzerinnen und -besitzern selbst. Ziel dieses Webinars ist es, das Combinder-Netzwerk vorzustellen und offen zu diskutieren, welche Vorreiterrolle Balkonsolar-Besitzerinnen und -Besitzer als Pioniere der dezentralen Energiewirtschaft beim Aufbau eines solchen Netzwerks einnehmen können. Infos: https://www.combinder.io

Speicherverbot durch Vermieter nicht zulässig

„Mieter haben Anspruch auf die Zustimmung des Vermieters zur Anbringung und zum Betrieb eines Steckersolargeräts, ohne dass diese Zustimmung davon abhängig gemacht werden darf, dass der Mieter sich verpflichtet, keinen Batteriespeicher aufzustellen und zu betreiben.“