Wir waren bei den „Les Journées d’Été des Écologistes“ oder den Sommertagen der Ökologen, drei Tage bei denen französische Grüne über Politik reden. Es gibt Workshops, Ausstellungen, eine Art Markt der Möglichkeiten mit Ständen von der Grüne Jugend, Buchläden, Anti-Atom-Gruppen oder auch Ausstellungen. Dabei haben wir auch ganz praktisch gezeigt, wie es auch „von unten“ besser werden kann. Mit Unterstützung unserer Freund*innen von @balkon.solar Solar haben wir direkt mit französischer Sonne regionales deutsches Bio-Bier gekühlt – vorbei an den großen Energiekonzernen. [image or embed] — Sven Giegold (@sven-giegold.de) 23 August 2025 at 18:59 Wir waren jetzt in keinem Panel, da wir immer am BalkonSolar Stand waren, darum können wir jetzt darüber nur wenig sagen: Französische Grüne sind gegen Atomkraft, es waren sehr viele Menschen mit Pallituch da, – das ist ja für eine Veranstaltung der deutschen Grünen sehr ungewöhnlich, es wurde über Umgang mit Rechts diskutiert, es ging um Cross Border Rail und viele andere Themen. Unsere Präsenz war auf Einladung von Sven Giegold, der auch einen Kühlschrank organisiert hatte und die kühlen Getränke für den Deutsch-Französischen-Empfang mit dem Strom aus BalkonSolar mit einem kleinen Speicher kühlen lies. Außerdem hatte er mit uns auch einen Französischen Flyer zum Steckersolar erarbeitet. […]
Autoren-Archiv: sbamueller
Beispielrechnung Abschaffung Einspeisevergütung für Kleinanlagen
Wir würde sich die von Bundeswirtschaftsministerium Katharina Reiche „Gaskathi“ ins Spiel gebrachte Abschaffung der Einspeisevergütung auf kleine Auf-Dach-Solar-Anlagen auswirken? „Neue, kleine PV-Anlagen rechnen sich schon heute im Markt und bedürften keiner Förderung“, sagte die CDU-Politikerin im Interview mit unserer Redaktion. An der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen will Reiche aber nicht rütteln. „Die Hauseigentümer haben für ihre Anlagen Bestandsschutz.“ Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/wechsel-bei-der-einspeiseverguetung-wirtschaftsministerin-reiche-setzt-private-solaranlagen-unter-druck-08-10-110580116 Wir haben das mal durchgerechnet: Annahmen Annahmen, nach Rücksprache mit dem Solarteur des Vertrauens, Berechnung mit https://akkudoktor.net/pub/pvtool-rechner Gerechnet als Speicher jeweils 5 kwh, 10 kwh und 20 kwh. Mit Einspeisevergütung Speichergröße Selbstgenutzter Strom / Jahr Eingespeister Strom / Jahr Eigenverbrauchsquote Autarkiegrad Ersparnis / Jahr durch Akku Amortisation nur Speicher Ersparnis / Jahr Anlage Amortisation Anlage 0.0 kWh 1581.64 kWh 7620.12 kWh 13.62 % 31.72 % 0.00 € 0.00 Jahre 1123.36 € 13.35 Jahre 5.0 kWh 3502.72 kWh 5486.09 kWh 30.16 % 70.25 % 441.89 € 11.32 Jahre 1565.24 € 12.78 Jahre 10.0 kWh 3978.20 kWh 4958.28 kWh 34.25 % 79.79 % 551.29 € 18.14 Jahre 1674.64 € 14.93 Jahre 20.0 kWh 4175.07 kWh 4740.35 kWh 35.94 % 83.74 % 596.63 € 33.52 Jahre 1719.99 € 20.35 Jahre Aktuell wäre für den Kunden die wirtschaftlichste Anlage mit 5 kWh Speicher nach […]
Zum MDR Bericht: “Kommen höhere Hürden für Balkonkraftwerke?“
Unser Vorstand Sebastian Müller hat heute früh mit Wolfgang Bodem dem STELLV. LANDESINNUNGSMEISTER von Sachsen-Anhalt telefoniert und auch mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke gemailt. Einige der Aussagen, wie sie im kurzen Beitrag des MDR “Kommen höhere Hürden für Balkonkraftwerke?“ vom 30.7.25 wiedergegeben werden sind für uns nicht nachvollziehbar. Dies ist zum einen wohl der Fall, weil durch die einleitende Moderation und Verkürzung die Aussage von Herrn Bodem in „einen völlig falschem Zusammenhang“ gestellt wurden. Das ist das eine. Das andere ist: Aus meiner Sicht wird hier eine theoretische Gefahr vom ZVEH bzw. Herr Bodem überbewertet. Ja, es ist denkbar (!), dass bei einem normgerechten Kleinwechselrichter beide Abschaltvorrichtungen, die verhindern sollen, das der Nutzende an eine stromführende Klinge des Steckers fasst, ausfallen und gleichzeitig auch noch die Fehlersicherheitseinrichtung versagt, die den Wechselrichter abschalten soll und dann möglicherweise an den Klingen des Steckers Spannung länger anliegt als in Norm gefordert und “sicher“. Allerdings ist bei wahrscheinlich 3 bis 4 Mio Steckersolargeräten, die derzeit in Deutschland genutzt werden uns beim Verein kein Fall bekannt. Selbst bei den unter Täuschung der Verbraucher auf den Markt gebrachten Geräten mit Deye Wechselrichter in dem eine Abschaltvorrichtung fehlt (Relais), ist uns ein solcher Zwischenfall nicht bekannt. Wir rechnen fest […]
Crimpzange – Das „richtige“ Werkzeug für eine gute Verbindung.
„Es kann nur Eine geben!“ – so lässt sich zumindest die Anleitung von Stäubli zusammenfassen. Zu ihren MC-4 Steckern (MA231) beschreibt Stäubli in dem Manual zu den Steckern, dass ausschließlich ein Werkzeug zu verwenden ist, welches bei manchen Händlern mehrere 100 € kostet (Stäubli Crimpzange PV-CZM-61100 – zur Zeit des Artikels beim günstigsten Händler 173,20€). Alles andere liest sich als „gefährlich“. Stäubli selbst verkauft aber auch eine Crimpzange, welche explizit nicht (!) im Manual der Stecker gelistet ist – PV-CZM-BS. In deren Anleitung (MA289) wird sie beschrieben mit „für gelegentliches Crimpen von MC4 in Kleinstmengen“. Dem geneigten Leser stellen sich jetzt schon wieder einige Fragen. Die hauptsächliche: „gelegentlich,… Kleinstmengen,…. Wie bitte????“ kommt doch echt schnell auf. Begründen lässt sich die Werkzeugauswahl zuallererst sicherlich damit, dass die Crimpverbindung, wenn diese fehlerhaft erstellt wird, mit einem erhöhten Übergangswiderstand einhergeht. Doch ist Crimpen nicht einfach nur das korrekte Formen des B-Crimps? Kann das nicht genauso gut eine „günstige“ Zange? Dankenswerterweise hat uns Stäubli in dem Manual „MA 289“ die korrekten Daten für die Crimphöhe sowie das Aussehen des Crimps dargelegt. Somit ergibt sich die erste Aufgabe: Erstellen einer korrekten Verpressung mittels einer Nicht-Stäubli Crimpzange! Wir nutzten zur Durchführung jedoch nicht nur Stäubli-Stecker. Da […]
Urteile
Schon vor der Verabschiedung des neuen § 554 BGB durch den Bundestag im Oktober 2024 gab es immer wieder Urteile über die Nutzung von Solar auf dem Balkon oder der Terrasse durch Mieterinnen und Mieter. Wir haben hier die dem BalkonSolar e.V. bekannten Urteile gesammelt. Es ist durchaus möglich, das es noch mehr Urteile gibt, von denen wir nichts wissen. Deutsche Gerichte veröffentlicht von sich aus nicht alle Urteile die sie fällen, sondern nur die bei denen sie annehmen, “an deren Veröffentlichung die Öffentlichkeit ein Interesse hat oder haben kann.” (Wikipedia) Wird eine Entscheidung von sich aus vom Gericht nicht veröffentlicht, dann kann man immer danach fragen, das kostet aber dann eine geringe Gebühr (irgendwas zwischen 1,50 und 5 EUR). Wer von Urteilen Kenntnis hat, der kann sie uns gerne schicken. Wir haben die Urteile versucht, chronologisch zu ordnen und jeweils zusammenzufassen. Meist würde ein Verfahren so laufen, dass Mieter auf Genehmigung oder Vermieter auf Abbau vor dem örtlichen Amtsgericht klagen, da dieses für Mietsachen zuständig ist. Das kann man erstmal ohne Anwalt – ob das empfehlenswert ist, sei dahingestellt. Wenn dann nicht das gewünschte Ergebnis kommt, dann kann man noch – wenn der Streitwert hoch genug ist – vor das […]
Auslesen von Hoymiles-, TSUN- sowie einigen anderen kompatiblen Wechselrichtern
So kann man Wechselrichter von Hoymiles mit OpenDTU auslesen.
Stellungnahme von Balkon.Solar e.V. zum Referentenentwurf: Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Energiebereich
Wir haben nachdem wir noch schnell unseren Eintrag im Lobbyregister reaktiviert haben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unsere Stellungnahme übermittelt. Der Referentenentwurf stellt klar, dass auch beim Anschluss von EEG-Anlagen die Eintragung in ein Installateursverzeichnis notwendig ist, wenn Arbeiten an der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung erfolgen. Balkon.Solar e.V. bittet jedoch darum, ausdrücklich klarzustellen, dass sich diese Regelung nicht auf sogenannte Steckersolargeräte bezieht. Darüber hinaus schlägt der Verein vor, die Anmeldung von kleinen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis 5 kWp durch technisch versierte Betreiber – wie Ingenieure, Elektroniker oder Techniklehrer – auch ohne Elektriker zuzulassen. Ein klar geregeltes Verfahren zur Eigenanmeldung solcher Anlagen würde aus Sicht des Vereins Rechtssicherheit schaffen und den Betrieb aus dem derzeitigen Graubereich herausholen. Steuerbarkeit von Steckerspeichern: Der Entwurf sieht vor, dass die Bundesnetzagentur im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Vorgaben für die Datenkommunikation und Steuerung solcher Systeme machen kann. Der Verein begrüßt das Ziel, Steckersolargeräte und Speicher sicherer und transparenter zu gestalten und warnt vor einer Abhängigkeit von Cloudlösungen. Geräte sollten aus Sicht des Vereins auch lokal, ohne Internetverbindung betrieben und gesteuert werden können. Die zur Steuerung notwendigen Daten, etwa über den Hausverbrauch, könnten einfach über vorhandene Zähler oder Leseköpfe […]
Submission to the European Commission Citizens Energy Package
Plug-in solar technology empowers more and pore people — from apartment tenants to homeowners — to actively participate in Europe’s clean energy transition, right from their balconies or gardens. Already in Germany, around 3-4 million systems contribute significantly to renewable energy generation, cutting household electricity bills by up to 25% and enhancing personal energy independence. We have submitted our statement on the 5th of September: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/14737-Citizens-Energy-Package-protecting-and-empowering-consumers-in-the-just-transition/F3644965_en Plug-in solar systems are simple, affordable, and safe. Integrated with microinverters and standard household plugs, they seamlessly feed renewable electricity directly into homes, reducing reliance on traditional power grids. Moreover, battery-integrated plug-in solar can enhance resilience during blackouts, keeping essential appliances running during disruptions. The consultation Process for the European Comission: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/14737-Citizens-Energy-Package-protecting-and-empowering-consumers-in-the-just-transition_en
“Balkonkraftwerke im Miet- und WEG-Recht” von Vermieterantwalt Carsten Brückner – eine kritische Analyse
Normalerweise schreiben wir hier keine Buchbesprechungen, aber Carsten Brückners “Balkonkraftwerke im Miet- und WEG-Recht”, wollen wir nicht unkommentiert im Raum stehen lassen – besonders weil wir fürchten, dass in den kommenden Monaten alle Arten von Vermietern, dieses im Haus & Grund RHEINLANDWESTFALEN Verlag erschienene Buch zu Rate ziehen werden – deshalb gibt es hier erst eine Einordnung und dann eine umfangreiche Analyse der vorgetragenen Argumente und Entgegnung. Ein Beitrag von Sebastian Müller, Vorstand BalkonSolar e.V. Zur Einordnung Haus & Grund hat viel Einfluss und dieser Leitfaden wird viele Vermieter dazu bringen oder darin bestärken, umfassende und überzogene Forderungskataloge aufzustellen, welche Balkonkraftwerke aktiv verhindern oder zumindest mal zu Rechtsstreitigkeiten führen werden. Die ablehnende Haltung zu BalkonSolar wird schon aus dem Klappentext deutlich: “…Die der politischen Stimmung dienende Rechtsänderung führt jedoch zu einer erheblichen Verschiebung des Verständnisses (…) erlaubt dem Mieter die bauliche Veränderung der Mietsache zum Zwecke der Erzielung eines wirtschaftlichen Vorteils. Dieser Umstand überschreitet den bisherigen Begriff des „Wohnens“…” Man darf BalkonSolar ablehnen, es für falsch, hässlich oder gefährlich halten, dieses Recht hat jede und jeder. Aber zu schreiben: “(Balkonsolar a.d.V.) erfordert eine umfassende Information des Eigentümers. Diese Broschüre leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag.” (ebenfalls im Klappentext) und dann eine […]
Nett hier
Der Aufkleber ist im Druck






