1 Mio Steckersolargeräte im Marktstammdatenregister angemeldet

Aktuelle Daten 22.1.2026 vom Bundesverband Steckersolar: https://bundesverband-steckersolar.de/wp-content/uploads/2026/01/MaStR-2025.pdf und https://www.linkedin.com/posts/craig-morris-957000142_steckersolar-solar-balkonsolar-ugcPost-7420014905707315200-aGsI?utm_source=social_share_send&utm_medium=member_desktop_web&rcm=ACoAAD2PGssBz32Yd_CKuXof44BeIrX4qxYuBJ0

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) meldet 1 Mio Steckersolargeräte, die im Marktstammdatenregister angemeldet sind.*

Sebastian Müller, Vorstand des Balkon.Solar e.V. dazu: “Das ist ein großer Erfolg für die Steckersolarbewegung in Deutschland. Wir möchten allen danken, die dies möglich gemacht haben, besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die ein Steckersolargerät angebracht haben und häufig in die Diskussion mit Vermieter und Miteigentümern gehen mussten.”

Der Balkon.Solar e.V. geht nach einer repräsentativen Umfrage davon aus, dass nur etwa ein Drittel bis die Hälfte der genutzten Steckersolargeräte im Marktstammdatenregister angemeldet sind. Daher schätzen wir, dass derzeit zwei bis drei Mio. Geräte genutzt werden.

“Das bedeutet, dass fünf bis sieben Prozent aller Haushalte in Deutschland mittlerweile ein Steckersolargerät in Betrieb haben. Damit ist klar, dass ein Steckersolargerät in der Mitte der Gesellschaft angekommen und zu einem normalen Bestandteil der Wohnung geworden ist”, sagt Simone Herpich, Vorsitzende des Balkon.Solar e.V.  

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/balkonkraftwerke-million-100.html

Simone Herpich verweist auf aktuelle Herausforderungen: “Derzeit liegen beim VDE und der internationalen Elektrotechnischen Komission Normungsentwürfe, bei denen Steckersolar schlichtweg vergessen wurde. Einige Vermieter versuchen immer noch, mit absurden Auflagen die Nutzung teuer oder unmöglich zu machen – oft aus Unwissenheit. Außerdem scheinen Denkmalschutzbehörden nicht immer das Übergewicht des Ausbaus der erneuerbaren Energien in ihren Auskünften zu berücksichtigen.”

Der Balkon.Solar e.V. hat verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um diesen Herausforderungen zu begegnen. So ruft er derzeit auf, im Entwurfsportal des VDE zu kommentieren, unterstützt Mieter bei Klagen des Vermieters und arbeitet an Hinweisen zur Nutzung von Steckersolar im Denkmalschutz

Auf der Website des BalkonSolar e.V finden sich viele Hinweise zum Antrag beim Vermieter, Musterbeschlüsse für die WEG und Anleitungen zum Kauf und Selbstbau aus alten Solarpanels. 

* Unser Filterlink im Marktstammdatenregister, in dem nur die in Betrieb befindlichen Geräte angezeigt werden, meldet zwar nur 976.883 Geräte die in Betrieb sind, aber wir wollen die Party nicht vermiesen. 

Für Rückfragen: Sebastian Müller, sm@balkon.solar,

Pressemeldungen dazu:

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Regionale Analyse Südbaden

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Stand 12.6.2025

RegionAnzahlLink zur MaStR-Übersicht
Baden-Württemberg128 066MaStR Einheiten BW
Freiburg1 967MaStR Einheiten Freiburg
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald2 809MaStR Einheiten Breisgau-HSW
Landkreis Emmendingen2 345MaStR Einheiten Emmendingen
Landkreis Lörrach2 245MaStR Einheiten Lörrach
Ortenau4 307MaStR Einheiten Ortenau
Villingen-Schwenningen (VS)habe ich es nicht geschafft die Daten abzurufenMaStR Einheiten VS
Landkreis Waldshut1 450MaStR Einheiten Waldshut

Marktstudie Balkonkraftwerk 2025 vom Energie Magazin

  • Marktstudie basiert auf der Datenbank des Marktstammdatenregisters vom 23. Juni 2025
  • 1.022.544 aktive Stecker Solaranlagen
  • 956 Megawattpeak an Balkonkraftwerksleistung in Deutschland installiert
  • 86 % der Teilnehmenden im Eigentum, während nur 14 % zur Miete wohnen
  • 73 % der Befragten in Einfamilienhäusern
  • 72 % zwei Solarpannels
  • In den letzten 12 Monaten haben Stecker-Solaranlagen mit vier Solarmodulen stark zugenommen.
  • 37,6 % im Garten oder Flachdach, Gitterbalkon nur 15,8 %, Betonbalkon 2,8 %, Zaun 0,8 %
  • 76,4 % selbst installiert, 4% Fachbetrieb
  • 51 % der Befragten nutzen bereits einen Stromspeicher
  • Wenn man unseren Email Eingang ankommt, kann man es nicht glauben, nur 11 % geben Widerstand von Vermietern oder WEG als Problem an!
Es dominiert klar die Zielgruppe der Über 55 Jährigen, was wir jetzt auch aus unserer Beratungsarbeit bestätigen können. (Quelle)

Grafiken

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