Der BalkonSolar e.V begrüßt den Vorstoß der SPD und Grünen, die Anti-Solar-Satzung in der Freiburger Innenstadt abräumen zu lassen

Leichtmodule am Balkon eines Altbaus
Haus in der Altstadt mit Balkonsolar Gerät

Der BalkonSolar e.V begrüßt den Vorstoß der SPD und Grünen, die Anti-Solar-Satzung in der Freiburger Innenstadt abräumen zu lassen.

Gemeinsam haben SPD und Grüne im Gemeinderat beantragt, die Anti-Solar-Satzung, die bisher im Bereich der Innenstadt das Anbringen von Solarpanels auf Dächern verboten hat, zu überarbeiten.

“Wir hoffen, dass dieser Antrag vom Gemeinderat angenommen wird, es ist der erste Schritt bestehende Hürden für Solar in Freiburg abzubauen und ein gutes Signal auch in Richtung anderer Städte mit ähnlichen Satzungen wie Tübingen, Ulm oder Löffingen.”, sagt Sebastian Müller, Vorsitzender des Balkon Solar e.V.

Vorsitzende Simone Herpich ergänzt: “Auch sonst gibt es in Freiburg noch Hürden, die es nicht bräuchte. Baugenossenschaften verlangen beispielsweise von Mieter*innen statische Gutachten über die von ihnen vermieteten Balkone. Die Freiburger Stadtbau verlangt, dass nur teure Fachfirmen Steckersolargeräte anbringen dürfen.”

Solapanel am alten Rathaus Freiburg
Haus in der Altstadt mit Balkonsolar Gerät

Damit werde es für Mieter der FSB wirtschaftlich völlig unattraktiv und nahezu unmöglich, solche Geräte anzubringen. Auch weil viele Elektriker gar keine Lust auf diese Aufträge hätten, da die Auftragsbücher mit großen Anlagen voll seien.

Neben der Anti-Solar-Satzung gibt es auch immer wieder Entscheidungen des Landesdenkmalamts, die den Solarausbau auf den Häusern in der Freiburger Innenstadt behindern. Auch dies soll angegangen werden.


Für Rückfragen: sm@balkon.solar

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