Offner Brief an die Wohnbau Mainz zu deren Umgang mit Steckersolargeräten

Unsere Ortsgruppe Mainz hat einen offenen Brief an die neue Geschäftsführerin der Wohnbau Mainz geschrieben, zusammen mit UrStrom, Greenpeace Mainz-Wiesbaden und 
Netzwerk.Rheinland-Pfalz-solar.de um zu Bitten den derzeitigen 
Umgang der Wohnbau Mainz mit Steckersolargeräten grundlegend zu überprüfen. Nach 
unserer Einschätzung stehen die aktuell veröffentlichten Anforderungen und Auflagen in 
wesentlichen Punkten nicht im Einklang mit dem gesetzgeberischen Ziel, Steckersolar für 
Mieterinnen und Mieter zu erleichtern.

Seit der Änderung des § 554 BGB besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Gestattung von 
baulichen Veränderungen zur Stromerzeugung durch Steckersolargeräte; Ablehnungen und 
Auflagen müssen sich daher am Maßstab der Zumutbarkeit und Erforderlichkeit messen 
lassen.

Die Wohnbau Mainz macht teils so hohe Auflagen, dass sie für Mieter nicht zu erfüllen sind. Das auf der Wohnbau-Webseite formulierte pauschale Verbot von Energiespeichern 
überzeugt uns ebenfalls nicht. Bereits im Oktober 2025 wurde der Umgang der Wohnbau Mainz mit Steckersolargeräten in  einem offenen Brief öffentlich beanstandet. Umso mehr hoffen wir, dass mit dem Wechsel in  der technischen Geschäftsführung ein Neuanfang möglich wird.

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